
Mutter. Tod.
Er stemmte sich gegen den Sturm. Der eisige Wind wollte ihn skalpieren.„Willst du mich auch? Reicht dir nicht meine Mutter Leben?“
Sie lag im Krankenhaus. Bewusstlos, überall blutend. Das wusste er durch Telefonanruf.
Gespürt hat er jetzt, dass sie in diesem Moment in Streben war. In tausend Kilometer. Er spürte es ohne Wissen zu müssen. Er gehört zu den „Verbundene“ Menschen. Es interferierte in ihm mit der Lebens-Raum. Er stellte sich dies vor, wie eine Bio-String-Matte. Es verbindet alles Lebendiges.
„Ich war nie ein Esoteriker. Immer ein Wissender. Wissen-Sehen-Verstehen. Nicht glauben.“
Er ahnte vor Wochen, dass mit Ihr zu Ende geht. Deshalb fuhr er zu ihr. Die 2.000 km Fahrt war nötig.
„Ich habe Sie nochmal geküsst. Sie nach Hause holen lassen. Wie meinem Vater vor genau 20 Jahren.“
„Er starb damals nach 3 Wochen. Nachdem ich ihm nach Hause holte.“
„Meine Mutter jetzt genauso. Daheim.“
„Was für Déjà-vus!“
„Wird mich jemand nach Hause holen? Oder wird meine Entbindung von dieser Welt in der Fremde sein?“

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